12. Februar 2019

AKTUELLES

Metsä Tissue denkt über Aufgabe Stotzheimer Werk nach. Das Serviettenwerk in Nordrhein-Westfalen ist nicht rentabel genug. Derzeit werden die aktuellen Marktmöglichkeiten geprüft, ein Verkauf oder die Schließung des Standortes seien durchaus möglich. In Stotzheim sind 200 Mitarbeiter beschäftigt. www.euwid-papier.de

Neue Gesetzesinitiative gegen Schwarzarbeit. Finanzminister Olaf Scholz von der SPD kündigte stärkere Maßnahmen zu Ahndung von Verstößen gegen Arbeitsrecht und Missbrauch von Sozialleistungen an. Die Befugnisse des Zolls sollen massiv ausgeweitet werden. Bis zum Jahr 2026 werden die zuständigen Stellen bei der Finanzkontrolle von derzeit 7.500 auf über 10.000 aufgestockt werden. www.zdf.de

Miele handle aus einer Position der Stärke. Das sagte der Geschäftsführer Markus Miele dem „Handelsblatt“ in einem Interview. Dass das Familienunternehmen aus Gütersloh den Berater McKinsey mit an Bord holt, stelle eine ergänzende Expertise dar. Zwei neue Werke in Tschechien und Polen, ein Einstellungsstopp in Deutschland sowie die geplante Schließung des Münchner Miele-Centers hatten allgemein zu Beunruhigungen geführt. www.handelsblatt.com, www.tz.de

SPD schürt Sozialreform-Paket. Am Sonntag hatte die SPD auf Vorschlag der Vorsitzenden Andrea Nahles einstimmig ein Paket für eine Reform des Arbeitsmarkts, eine Abkehr von Hartz IV und bessere finanzielle Leistungen für Kinder beschlossen. Auch das von Arbeitsminister Hubertus Heil initiierte Konzept der Grundrente zählt dazu. Der Koalitionspartner CDU beäugt das alles kritisch und bangt um die soziale Marktwirtschaft. www.n-tv.de

Blitzblank in Leipzig seit 70 Jahren. In der sächsischen Reinigungsfirma läuft es super. Seit September habe sich der Umsatz verdoppelt, berichtet der Geschäftsführer Alexander Schlicke. Er hat das Unternehmen recht frisch von seinem Vater übernommen, der seit 1979 für Blitzblank arbeitete und später alleiniger Geschäftsführer wurde. Zwölf Mitarbeiter gibt es heute und etwa 130 feste Kunden. www.lvz.de

UNTERNEHMEN

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Deiss heißt Meeresmüll bekämpfen, Kunststoffe sammeln. Mehr Infos zur Inititiative in Kambodscha: www.deiss.de/cleanup

 

Gegenbauer: Neuauftrag von Apobank. Der Dienstleister wurde mit dem technischen Facility Management von 90 Standorten der Deutschen Apotheker- und Ärztebank beauftragt. Der Vertrag umfasst eine Gesamtfläche von 152.000 Quadratmetern. www.immobilien-zeitung.de

Henry Kruse: Kooperation mit THW Kiel. Das Igefa-Mitglied ist seit dieser Handball-Saison offizieller Hygienepartner des THW Kiel. Der Mannschaft und dem Umfeld werden Hygieneprodukte aus dem Sortiment des Großhandelsunternehmens zur Verfügung gestellt. www.igefa.de

Kärcher: Auszeichnung für Reinigungspistole. Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik hat die Hochdruckreiniger-Pistole EASY!Force für ihre vorbildliche Ergonomie und Handhabung ausgezeichnet. Das Gerät trage wesentlich zur Entlastung von Hand und Rücken bei. www.mm-logistik.vogel.de

Pit Cup: Ausbau Unternehmensführung. Seit Jahresbeginn verantwortet Thomas Bender den neu geschaffenen Bereich Produkte & Innovation beim Softwarehaus und CAFM-Anbieter. Zuvor war Bender beim Berater Drees & Sommer tätig. www.pit.de

Pro DP Verpackungen: Ausbau Reinigungs- und Hygienesortiment. Der Großhandelsspezialist hat in Zusammenarbeit mit deutschen Produzenten die Pro DP Reinigungsmittel geschaffen. Sie bieten unterschiedlichste Produkte für verschiedene Anwendungsgebiete an, wie Spülmittel, Handreinigung, Reinigungs- und Waschmittel. www.inar.de

WISSENSWERTES

Hygiene-Pranger in BW wird kaum beachtet. Seit Monaten gibt das Land Baden-Württemberg den Kreisen unter der Internetseite Verbraucherinfo.ua-bw.de die Möglichkeit, unappetitliche bis ekelerregende Verfehlungen in der Gastronomie oder im Einzelhandel zu veröffentlichen. Das tut aber kaum einer. Es handle sich um Anlaufschwierigkeiten. Immerhin würde jede einzelne geplante Veröffentlichung sorgfältig geprüft. www.stuttgarter-nachrichten.de

Neue österreichische Plattform für digitale Gebäudelösungen. Am 18. Februar geht die  „Digital Building Solutions“ online. Die Plattform zielt auf gemeinsames Lernen, Erarbeiten, Entwickeln und Umsetzen digitaler Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Gebäudelebenszyklus ab. Initiiert wurde sie von der IG Lebenszyklus Bau und wird gemeinsam mit dem Austrian Institute of Technology, der Internationalen Bauausstellung IBA, der Wien 3420 sowie der Wirtschaftsagentur Wien umgesetzt. www.ots.de

Desinfektionsmittel für den Haushalt im Test. Viele Reinigungsmittel werben mit desinfizierenden Eigenschaften und einer keimfreien Zone nach Anwendung. Die Sendung Stern TV hat die Produkte, ihre Effektivität und auch die Bedenklichkeit genauer unter die Lupe genommen. Hygienetücher kamen dabei gar nicht gut weg. Überzeugt haben der Bref Chlorreiniger, der Sagrotan-Reiniger auf Milchsäurebasis und der Sonett-Reiniger auf alkoholischer Basis. www.stern.de

Familienzusammenhalt bei Wepa. Der deutsche Hersteller von Hygienepapier zählt zu den ganz großen Fischen weltweit. Hinter der Erfolgsgeschichte steckt eine große Portion individuellen Mutes und der Zusammenhalt der Familie. Seit 2001 ist Martin Krengel, jüngster Spross von Gründer Paul Krengel, Chef des Unternehmens aus Münster. Der Politiker Friedrich Merz sitzt seit 2009 im Aufsichtsrat. www.handelsblatt.com

Wie sicher sind smarte Hausgeräte? Sobald ein Gerät online geht, suchen Kriminelle nach Schlupflöchern. Mit Programmen durchsuchen sie das Netz, bis sie eine Schwachstelle finden. Zum Beispiel ein fest vergebenes Administratoren-Passwort vom Hersteller. Wird das geknackt, haben die Angreifer Zugriff auf eine große Anzahl von Geräten. www.badische-zeitung.de

AUCH SAUBER

Ceranfeld je nach Verschmutzung säubern. Da gibt es die bunt schillernden Beläge, die entstanden sind, wenn Wasser übergekocht ist. Hier helfen saure Reiniger oder einfach Zitronensaft. Bei einer richtigen Kruste ist eine Paste aus Backpulver hilfreich. Verteilen, einwirken lassen und mit feuchtem Tuch abwischen. trendblog.euronics.de

KURIOSES

Neue Chipstüte vermeidet fettige Finger. Es ist ja tatsächlich etwas unhygienisch. Alle greifen in die Tüte, stecken sich die Nascherei in den Mund und lecken meist, weil fettig und salzig, die Finger anschließend ab. Eine japanische Firma hat sich dieses Problems angenommen und eine Tüte mit kleiner Öffnung entwickelt, über die dann die knusprigen Kartoffelscheiben direkt in den Mund geschüttet werden. www.sueddeutsche.de

 

 

 

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