04.07.2019

AKTUELLES

Einwanderung von Fachkräften und Beschäftigungsduldung. Der deutsche Bundestag hat zwei neue Gesetze beschlossen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken: das Fachkräfteeinwanderungsgesetz und das Gesetz zur Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks begrüßt die neuen Regelwerke als ein wichtiges Signal, um zum einen dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, zum anderen für Betriebe, die sich bei der Integration geflüchteter Menschen engagieren. www.handwerk.com

Berlin beschließt solidarisches Grundeinkommen. Am Dienstag verabschiedete der rot-rot-grüne Senat in Berlin ein Pilotprojekt für Langzeitarbeitslose. 1.000 Jobs sollen in der öffentlichen Verwaltung, in landeseigenen Unternehmen und gemeinnützigen Trägern an Hauptstädter vermittelt werden, die seit ein bis drei Jahren arbeitslos sind. Die Bezahlung geht nach Tarif oder Mindestlohn. www.n-tv.de

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Eine achtköpfige Fachjury hat elf Wettbewerbsbeiträge in vier Kategorien für die Finalrunde des diesjährigen CMS Purus Innovation Awards nominiert. Der Award spiegelt das große innovative Potenzial der internationalen Reinigungsfachmesse wider und wird von der Messe Berlin am 24. September auf einem Abendevent im Marshall-Haus verliehen. Eine Sonderschau in Halle 6.2 zeigt während der CMS Berlin 2019 alle Finalbeiträge.

Bayern setzt sich für höhere Minijobgrenze ein. Bisher liegt sie bei 450 Euro. Bei steigenden Mindestlöhnen heißt das allerdings auch weniger Arbeitsstunden. Das ist für viele Firmen und vor allem in der Gebäudereinigung problematisch, da zum einen die Auftragsbücher voll  und hier viele Minijobber beschäftig sind. Der Freistaat fordert daher die Anhebung auf 530 Euro, ein Vorschlag, der sich an aktuellen Tarif- und Mindestlöhnen orientiert. www.augsburger-allgemeine.de

Österreichische Gebäudereiniger verleihen Kunstpreis. Die österreichische Innung der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger hatte den „Austrian Art Award“ ins Leben gerufen, um kreativ auf die Branche aufmerksam zu machen. Studenten aus den Bereichen Modeentwurf und Grafikdesign der Modeschule Wien reichten zahlreiche Entwürfe ein, die am Wochenende Schloss Hetzendorf präsentiert wurden. Die offizielle Preisverleihung findet im September statt. www.ots.at

Von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin nominiert. Nach einem Verhandlungsmarathon sprachen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs am Dienstag für die deutsche Verteidigungsministerin als neue Chefin der EU-Kommission aus. Das Europäische Parlament muss noch zustimmen. Eine entsprechende Wahl ist für die kommende Plenarsitzung Mitte des Monats anberaumt. www.welt.de

 

UNTERNEHMEN

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Deiss heißt Alternativen bieten –
DEISS Bioline Müllbeutel aus ecovio®, biologisch abbaubar und nassfest: www.deiss.de/bioline

 

Dorfner: Neuauftrag in Nürnberg. Der Dienstleister erhält vom örtlichen Landratsamt weitere Aufträge. Der Auftrag umfasst die Unterhalts-, die Glas- und die Grundreinigung an Sportstätten und Schulen auf einer Gesamtfläche von über 10.000 Quadratmetern. www.dorfner-gruppe.de

Meiko: Atemschutzreinigung. Der Hersteller von Spül- und Reinigungstechnik entwickelt gemeinsam mit der Offenburger Feuerwehr eine Atemschutzwerkstatt. Das Pilotprojekt soll bei der Effizienz der Reinigung als auch beim Schutz des Reinigungspersonals Maßstäbe setzen. www.badische-zeitung.de

Omega Immobilien: auf Wachstumskurs. Das Unternehmen für integriertes Immobilienmanagement erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 13,3 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von über drei Prozent. www.konii.de

Wisag: Ressourcen Radar erschienen. 89 Prozent aller deutschen Industrie-Unternehmen glauben, dass nachhaltiges Wirtschaften ihnen Wettbewerbsvorteile verschafft. Dennoch kommt die Umsetzung nur langsam in Gang. Ressourcenschonende Bemühungen beschränken sich derzeit vor allem auf Anlagenoptimierung. www.b-und-i.de

WISSENSWERTES

Reinigungsleistungen steuerlich absetzbar. Fenster putzen, Keller entrümpeln oder im Haushalt helfen sind haushaltsnahe Dienstleistungen. Wer dafür andere beauftragt, kann dies beim Finanzamt geltend machen. Bis zu einem Betrag von 4.000 Euro im Jahr werden 20 Prozent der Lohn- und Fahrtkosten steuerlich wirksam. www.morgenweb.de

Wenn Klimaanlagen krank machen. Bei Hitze arbeiten kann ungesund sein. Klimaanlagen sind daher natürlich nützlich. Werden sie aber falsch eingestellt oder selten gewartet, kann der sich der Nutzen auch ins Negative kehren, erläutert die Ärztliche Direktorin an der Uniklinik Tübingen Stefanie Joos. Dann steigt nämlich die Keimbelastung in den Räumen und Mitarbeiter werden häufiger krank. www.zdf.de

Ergonomischer Arbeitsplatz. Dazu zählt auch die richtige Einstellung vom Monitor. Die wiederum besteht aus mehreren Instanzen. Da wäre der richtige Standpunkt. Zum einen muss das Display quer zum Fenster stehen, so dass nicht auch noch Sonnenlicht darauf fällt. Auch sollte der Blick von oben auf den Bildschirm fallen. Dann muss auf die richtige Auflösung geachtet werden, damit sich das Auge nicht permanent anstrengen muss. www.heise.de

FernStudienZentrum wird 20. 1999 gründete die damalige Fachhochschule Gießen-Freidberg, heute Technische Hochschule Mittelhessen, das FSZ und bot kurz darauf das erste berufsbegleitende Fernstudium Facility-Management an. An der Einrichtung gibt es heute über 600 Studierende und es wurden bisher über 1.460 erfolgreiche Studienabschlüsse gezählt. nachrichten.idw-online.de

Luzern will ökologisch reinigen. Die Grünen-Fraktionschefin Monique Frey fordert, in der Reinigung von Kantonsgebäuden nur noch nachhaltige Reinigungsmittel zu verwenden, die auf der Liste der Interessengemeinschaft ökologische Beschaffung Schweiz aufgeführt sind. Das sei schon teilweise der Fall, so der Regierungsrat, aber künftig sollen beschaffende Stellen noch klarer instruiert werden. www.luzernerzeitung.ch

AUCH SAUBER

Gartenpool sauber halten. Das geht am besten mit einer Sandfilterpumpe. Je nach Größe muss ein entsprechender Filter her, aber meist reicht das Basismodell, das rund 2.000 Liter Wasser pro Stunde schafft. Wichtig ist, dass das komplette Beckenwasser mindestens zwei bis dreimal pro Tag durchgespült wird. www.techstage.de

KURIOSES

So wird aus Abwasser Altbier. Nein, hierbei handelt es sich um keinen Kölner Scherz über den gehasstliebten Nachbarn Düsseldorf, auch wenn dort Altbier quasi Grundnahrungsmittel ist. Die Herforder Firma Xylem hat eine Technologie im Einsatz, die aus Abwasser wieder nutzbares Trinkwasser macht. So kann es dann auch wiederzum Bierbrauen verwendet werden. www.westfalen-blatt.de

 

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